Der verdrängte kulturelle Internationalisierungsschub 1945-1955 während der Alliierten Administration Wiens

Ausstellungsprojekt für April/Mai 2025

Noch nie in der Geschichte zuvor – und noch dazu nach dem totalitären Terrorregime der Nationalsozialisten und ihrer rassistisch-antisemitischen Kulturpolitik, wurden internationale Kunst und Kultur aus allen Bereichen – aus Frankreich, Großbritannien, Russland und den USA kommend – in Wien bzw. in den jeweiligen „Besatzungszonen“ präsentiert, aber nur in Wien war es tatsächlich ein interalliiertes Kulturangebot.

„Plötzlich international“ Ein neuer Blick auf 1945

Prominente Zeitzeug*innen erinnern sich an die frühen Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges nach der Befreuung des Nationalsozialismus:

“Ex-Kanzler Franz Vranitzky hat seine Geschichte des neuen Lebens in Wien-Dornbach erzählt, die Journalistin Barbara Coudenhove-Kalergi ihre ersten Monate nach der Befreiung in den Bergen Salzburgs.

Nun schildern der Musik- und Jazz-Sammler Felix Dillmann, Erika Pluhar und Teddy Podgorski ihre Eindrücke von einer neuen Standortsuche in einem Land, in dem plötzlich vier internationale Mächte über zehn Jahre hinweg das Sagen hatten – und zugleich ihren Einfluss mit nach Österreich brachten.”

– Gerald Heidegger

Topos